Traumatherapie in der Praxis Lebenszeit

In der Praxis Lebenszeit nutze ich unterschiedliche traumatherapeutische Methoden und Techniken, die stabilisierend und ressourcenorientiert sind. Ihre persönlichen Stärken und Fähigkeiten sind dabei die wichtigsten Bausteine.

Der Körper wird mit all seinen Sinnen miteinbezogen und die Bearbeitung der traumatischen Situation ist schonend und an Ihrem Tempo ausgerichtet, um eine Retraumatisierung zu vermeiden.

In der Traumtherapie lernen Sie, Ihre Grenzen wieder zu spüren, sich sicher zu fühlen, Vertrauen aufzubauen, Traummuster zu unterbrechen und die Symptome in den Griff zu bekommen.

Die Traumatherapie gliedert sich in mehrere Phasen, die jedoch nicht starr festgelegt sind und deren Dauer sich ganz nach Ihren persönlichen Bedürfnissen richtet.

Eine der wichtigsten Phasen ist die Stabilisierungsphase, hier lernen Sie:

  • die Kontrolle über vorhandene traumatische Symptome zu erlangen
  • Hilflosigkeit zu verringern
  • Techniken zur Selbstberuhigung und Tröstung
  • die Reflexion der eigener Gefühle und den Umgang mit ihnen
  • Distanzierungstechniken (Bildschirmtechnik, Tresor-Übungen, etc.)
  • ihr Selbst kennenzulernen und mit ihm zu kommunizieren
  • Aufmerksamkeitsübungen
  • Atemübungen
  • Umgang mit Krisen und Flashbacks

Die Phasen des Trauma Verarbeitungsprozesses

Eine innere Distanz zu schaffen hilft dabei, dass Erinnerungen nicht mehr überflutend und allumfassend sind. Sie lernen außerdem, wie Sie im Alltag präsenter in der Gegenwart verankert bleiben und an innerer und äußerer Stabilität gewinnen.

Aus Erfahrung arbeite ich mit Methoden aus der:

  • imaginativen Traumatherapie nach Luise Reddemann
  • Systemischen Traumatherapie
  • EMDR
  • Hypnosystemischen Traumaarbeit
  • Psychodynamischen Imaginativen Traumatherapie
  • Ego-State-Therapy
  • Traumafokussierten kognitiven Verhaltenstherapie

 

Die Realisierungsphase

In der Realisierungsphase geht es darum, sich bewusst zu machen, dass Sie schmerzhafte Ereignisse erlebt haben und die Furcht vor der Erinnerung daran zu verlieren. Zusätzlich sollen Sie erkennen, dass die erlebte leidvolle Erfahrung nun vorüber ist. Häufig hat die Seele noch nicht begriffen, dass schmerzhafte Ereignisse der Vergangenheit angehören.

Integrationsphase

Das Erlebte findet einen Platz in der eigenen Lebensgeschichte und die Erinnerungen daran sind nicht mehr von überflutenden Gefühlen begleitet. Mit den erarbeiteten Fähigkeiten und Ressourcen werden neue Lebensperspektiven für ein freies und selbstbestimmtes Leben entwickelt.