Ihre Welt steht plötzlich auf dem Kopf

Hat sich durch ein oder mehrere Ereignisse Ihr Leben radikal verändert?
Gibt es Situationen in Ihrem Leben, in denen Sie sich wie erstarrt oder gelähmt fühlen?

Traumatische Erlebnisse führen zu einer Erschütterung des Selbst- und Weltverständnisses. Nichts ist wie es einmal war, der Körper wurde mit Schockenergie geflutet. Trauma-Erfahrungen sind extreme Belastungen für unseren Körper als auch unsere Seele. Unser Selbst wird durch eine solche Erfahrung kräftig durchgeschüttelt. Besonders stark erfahren wir die Auswirkungen meist unmittelbar nach dem traumatischen Ereignis, doch auch weit in der Vergangenheit zurückliegende traumatische Erfahrungen machen sich in der Gegenwart häufig noch bemerkbar.

Ein Trauma ist eine Wunde

Ein Trauma ist eine Verletzung der Seele und des Körpers und bezieht sich nicht auf ein bestimmtes Ereignis.
Jede Erfahrung, die mit einem Gefühl der Hilflosigkeit und des Ausgeliefert-Seins einhergeht, kann traumatisch wirken.
Wenn eine Folge von Ereignissen so belastend oder überwältigend war/ist, dass es die psychische und/oder physische Belastungsgrenze eines Menschen übersteigt und nicht mehr von Seele und Körper verarbeitet werden kann, reagiert der Körper auf solch bedrohliche Situationen mit einer Art Notfall-Programm. Sinn und Zweck dieses Notfall-Programms ist es, das Überleben zu sichern.

Auslöser für ein Trauma sind vielfältig:

  • Verlust von geliebten Menschen/Tieren
  • körperlicher & emotionaler Missbrauch
  • Mobbing
  • Erfahren oder Beobachten von Gewalt oder Tod
  • medizinische Eingriffe
  • Unfälle
  • Naturkatastrophen
  • Verrat oder in der Kindheit verlassen zu werden
  • Lebensumstände, die einfach „zu viel“ und/oder über lange Zeiträume „zu schmerzhaft“ waren

Die Symptomatik eines Traumas ist vielfältig

Der Körper reagiert mit einer Vielzahl an Symptomen auf Trauma Erlebnisse. Einige sind eine direkte Reaktion, andere treten erst als Nachfolgeerscheinung auf. Diese können sich auch mehrere Jahre nach der eigentlichen traumatischen Erfahrung noch zeigen bzw. entwickeln. Die Symptome treten daher nicht notwendigerweise akut nach dem traumatischen Ereignis auf. Die Entwicklung der Symptomatik ist dabei oft schleichend. Traumatische Erlebnisse aus der Kindheit oder Jugend kommen oft erst im Erwachsenenalter an die Oberfläche. Es kommt sogar vor, dass Sie Ihre Symptome auf Anhieb gar keinem Trauma zuordnen können, da Sie sich dessen möglicherweise durch den großen zeitlichen Abstand nicht bewusst sind oder dieses Ereignis nicht als traumatische Erfahrung in Erinnerung haben. Mögliche Symptome, die Folge eines Traumas sein können sind in der nachfolgenden Liste aufgezeigt.

Erkennen Sie eines oder mehrere Symptome an sich wieder?

  • innere Unruhe
  • Regelmäßige Wutausbrüche
  • ein Gefühl von Leere und Sinnlosigkeit
  • ein Gefühl der Unwirklichkeit (dies kann sich anfühlen wie ein Film, der abläuft, oder auch als schaue man sich selbst aus der Ferne zu)
  • ein Gefühl von Hilflosigkeit und Furcht
  • die Verdrängung von Gefühlen, Gedanken und Orten, die mit dem Trauma in Verbindung stehen
  • ein Gefühl, aus dem Schweigen nicht herauszukommen, sich als „sprachlos“ oder „verstummt“ zu erleben
  • eingeschränkte Gefühle (z.B. sich wie eingefroren fühlen, Taubheitsgefühle, depressive Stimmungen)
  • Scham und Schuldgefühle
  • Gedanken an Suizid und Ängste vor der Zukunft
  • Abgrenzungsprobleme
  • chronische Schmerzen
  • Negative Gedankenwelt
  • Vermehrte Selbstkritik
  • Das Gefühl nicht gut genug zu sein
  • mangelndes Selbstwertgefühl

Ein Trauma kann sich durch verschiedenste Symptome bemerkbar machen. Diese müssen dabei nicht zwangsläufig alle gemeinsam und zur gleichen Zeit auftreten.

Wie kann die Traumatherapie Ihnen helfen?

In der Therapie lernen Sie verschiedene Methoden kennen, die Ihnen dabei helfen Ihr Nervensystem zu stabilisieren. Überschüssige Stress-Energie wird dabei entladen, sodass Ihr Nervenkostüm zur Ruhe kommen kann. Wir blicken gemeinsam auf Ihre Stärken und Ressourcen, die Ihnen möglicherweise noch unbekannt sind, um Ihre inneren Kraftquellen zu mobilisieren. Dabei erschaffen wir für Sie einen sicheren Ort, durch den Sie offen über Ihre Trauma Erfahrung sprechen können. Ziel der Traumatherapie ist es die Kontrolle über Ihre Trauma-typischen Symptome zu erlangen, sodass diese nicht weiter Ihren Alltag bestimmen.

Was passiert in der Traumatherapie?

Die Therapie gliedert sich in mehrere Phasen, deren Reihenfolge jedoch nicht starr festgelegt ist und deren Dauer sich ganz nach lhren Bedürfnissen richtet. Die Phasen selbst sind dabei teilweise optional, was sich ganz nach Ihrer individuellen Situation richtet.

Eine der wichtigsten Phasen der Traumatherapie stellt die Stabilisierung dar. Ziel dieser Phase ist die Stabilisierung Ihres Selbst sowie die Linderung Ihrer Symptome. Die Integrationsphase zeigt Ihnen Möglichkeiten auf wie Sie das Erlebte in Ihre persönliche Lebensgeschichte einbinden können und hilft Ihnen bei Ihrer Alltagsgestaltung. Auch eine Versöhnung mit der Vergangenheit und die Akzeptanz für das Geschehene sind Teil dieser Phase. Um die Ziele der Traumatherapie zu erreichen kann es im individuellen Fall sinnvoll sein in die traumatische Situation zurückzukehren und Sie mit dieser zu konfrontieren.

Eine detaillierte Beschreibung über den Inhalt der Traumatherapie habe ich für Sie unter Therapiemethoden beschrieben.

Ich unterstütze Sie auf Ihrem Weg

 

Gemeinsam erarbeiten wir uns geeignete Wege, um Sie in folgenden Fähigkeiten zu stärken:

  • ein Gefühl von Sicherheit und Würde erlangen
  • Vertrauen in Ihre persönliche Kraft haben
  • die Fähigkeit, sich zu schützen
  • das Interesse und die Freude am Leben wieder zu befeuern
  • die Fähigkeit, herausfordernde Situationen bewältigen zu können

Die Traumatherapie in der Praxis Lebenszeit

In der Praxis Lebenszeit begegne ich Ihren Erfahrungswelten offen, unvoreingenommen und wertschätzend. Auf diese Weise kann ich Ihre individuelle Geschichte kennenlernen und die unterschiedlichen Facetten Ihrer Persönlichkeit wahrnehmen.

Mir ist es wichtig, Ihnen einen sicheren Raum zu geben und in dieser belastenden Situation eine Stütze für Sie zu sein. Ich kann ein Trauma leider nicht ungeschehen machen, aber ich habe jede Menge Hilfsmöglichkeiten in meinen Lebensrucksack eingepackt, um Ihnen dabei zu helfen, Ihre weitere Lebenszeit angenehmer zu gestalten.